Die CDU-Kommission „Meine CDU 2017“ (Foto: Tobias Koch)

Die Kommission „Meine CDU 2017“ soll dazu beitragen, die CDU für die Zukunft fit zu machen und nahm ihre Arbeit mit einer Auftaktklausur am 21./22. Oktober im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin auf. Die rund 40 Funktions-, Amts- und Mandatsträger sowie engagierte Mitglieder aus der CDU und ihren Vereinigungen haben sich u.a. folgende Ziele gesetzt: Das inhaltliche Profil der CDU soll geschärft, die Organisationskraft gestärkt und die Kampagnenfähigkeit verbessert werden. Der Vorsitzende der Kommission, CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber MdB, hatte Sabine Kurtz MdL auf Vorschlag des EAK-Bundesvorstands in das Gremium berufen.

Neben Sabine Kurtz sind weitere CDU-Mitglieder aus Baden-Württemberg in der Kommission vertreten: Die Generalsekretärin der CDU Baden-Württemberg, Katrin Schütz MdL, Dr. Sylvie Nantcha, ehemalige CDU-Stadträtin von Freiburg, und Kathrin Heinritz, CDU-Kreisvorsitzende von Schwäbisch Hall. Sabine Kurtz bezeichnete die ersten Debatten und Impulse als „spannenden und wichtigen parteiinternem Gedankenaustausch“.

Bereits im Vorfeld der Auftaktklausur wurde im CDU-Mitgliedernetz CDUplus die Mitmachaktion „Meine CDU – Meine Meinung“ gestartet. Bisher sind bereits über 1.200 Ideen und Anregungen von Mitgliedern eingegangen, die in die Arbeit der Kommission einfließen werden. Weitere Mitmachaktionen für die CDU-Mitglieder sollen im Jahr 2015 folgen. Dem CDU-Generalsekretär, Dr. Peter Tauber MdB, ist es wichtig, dass es „eine breite Diskussion in der gesamten Partei gibt“.

Die Vorschläge und Ideen der Mitglieder sowie die Arbeit der Kommission sollen auf dem CDU-Bundesparteitag Ende 2015 in Karlsruhe in einem Konzept zur Abstimmung gestellt werden. Bis dahin sind die Kommissions- und CDU-Mitglieder aufgerufen, weitere Ideen und Anregungen in den Parteireformprozess einzubringen.